Montag, 19. Januar 2009

autokärtchen I

Wer kennt sie nicht?
Die Visitenkärtchen der lieben Freunde, die nur unser Bestes wollen. Uns befreien von unangenehmen Altlasten und Aufgaben.
Befördern wollen sie uns, ein neues Lebensgefühl auf 4 Rädern verschaffen und das sorgenfrei. Die Trennung versüßen mit korrekten Angeboten und schneller Abwicklung.
Es wird Zeit, ihnen eine kleine Ecke im Internet zu widmen.
In unregelmässiger Folge, will ich das gerne tun.
Heute mit dem
Autokärtchen I

 

Honnit soit, qui mal y pense ..... ;-)
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1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Jeder, der sich gegen Scheibenwischerwerbung (Visitenkaten, Flyer, etc am eigenen PKW) wehren will, kann sich beim zuständigen Ordnungsamt informieren, wie die Regelungen vor Ort sind und in welcher Form gegebenenfalls eine Anzeige eingereicht werden kann.

Zumeist wird diese Werbeform als Sondernutzung der Straße angesehen -> siehe Urteil des OLG Düsseldorf vom 01.07.2010 (Az. IV-4 RBs 25/10). Dafür braucht man dann gemäß der entsprechenden Satzung der Stadt VOR dem Verteilen eine kostenpflichtige (!) Genehmigung. Viele Städte erteilen absichtlich nur selten diese Genehmigungen, da sie löblicherweise diese Werbeform ihren Bürgern und ihrer Stadtreinigung ersparen wollen. Wenn man trotzdem diese Werbung am PKW vorfindet (es muss nichtmal der eigene sein!), kann Anzeige beim Ordnungsamt erstatten. In welcher Form das geschehen soll, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Oft reicht eine Email mit Ort und Datum des Vorfalls sowie Beweisfotos von der Werbung am PKW und vom Kennzeichen des betroffenen PKW. Insgesamt also ca. 15 min. Arbeit, die den illegalen Werbetreibenden bis zu 200€ kosten können (im Wiederholungsfall auch mehr) und einem selbst das gute Gefühl geben, dass man sich zumindest ein bißchen gegen diese Plage wehren kann!